Betriebserkundung bei Nagel

„Präsentieren gehört natürlich auch zu unseren Ausbildungsinhalten“ so der Kommentar des Ausbildungsmeisters, nachdem wir feststellen durften, dass der Auszubildende im zweiten Lehrjahr seine Sache sehr gut gemacht hatte, nämlich unsere Besuchergruppe durch die Werkstätten und Montagehallen der Firma Nagel in Nürtingen-Zizishausen zu führen und uns die Ausbildungsinhalte  und Produktionsabläufe darzustellen.

So erhielten unsere Achtklässler einen ersten Einblick in die verschiedenen Abteilungen eines Industriebetriebes und die Anforderungen an Auszubildende in den Berufsbildern Zerspahnungsmechaniker, Mechatroniker und Industriemechaniker.

Im Gespräch, das sich an die Werksführung anschloss, wurde die Bedeutung von Praktika bei der Berufswahl von den Ausbildungsmeistern Günter Schmohl und Jürgen Ullmann sowie ihren Azubis ebenso thematisiert wie die Anforderungen der Berufsschule, die Unterstützungsmöglichkeiten durch den Betrieb oder die Auswahlkriterien im Bewerbungsverfahren bei Nagel.

Dabei wurde klar, dass eine Bewerbung mit vielen Rechtschreibfehlern ebenso chancenlos ist, wie ein Bewerber, der zum Bewerbungsgespräch in nicht angemessener Kleidung (ausdrücklich wurden hier die Jogginghosen genannt!) erscheint oder die notwendige Motivation vermissen lässt.

Ebenso klar wurde aber auch, dass jeder junge Mensch, der sich bei einem Unternehmen wie Nagel bewirbt, die Möglichkeit erhält, zu zeigen, dass er bereit ist, sich anzustrengen, Interesse zu bekunden und Verantworung zu übernehmen und dass diese Bereitschaft in nahezu allen Fällen mit einem erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben belohnt wird.

Wir bedanken uns bei Herrn Schmohl und seinem Team für die Betriebsführung und die Zeit, die sich die Azubis und Ausbilder für uns und unsere Fragen genommen haben.

C. Kittel