Kennenlerntage der neuen 5er

Im Rahmen des jährlich stattfindenden Sozialtages an der Auwiesenschule wurden auch wieder die Kennenlerntage der neuen 5er durchgeführt.

Beladen und bepackt mit Übernachtungssachen und ausreichend Wanderproviant machten sich die Kinder auf den Weg nach Bad Urach. Mit Bus und Bahn erreichten sie glücklich das Ziel: die dortige Jugendherberge. Nach einer kurzen Pause und dem Ablegen des Übernachtungsgepäcks ging es los. Sie wanderten tapfer zuerst auf den Hohenurach und genossen dort die tolle Aussicht über das gesamte Ermstal. Nach einer ausgiebigen Rast, in der die Ruine genauestens erforscht wurde, ging es weiter, wieder hinab bis zum Brühlbach. Das nächste Ziel war der Uracher Wasserfall. Die Schüler stellten fest, wie schön es doch in unserer Umgebung sein kann und vor lauter Staunen, bemerkten sie gar nicht den mühsamen Aufstieg zum Rastplatz.

Dort wurden sie vom Schulsozialarbeiter nebst Kollegin und Hund freudig in Empfang genommen. Nach einer weiteren Vesperpause folgten einige Übungen zum Sozialtraining, die mit viel Spaß bewältigt wurden. Anschließend ging es allmählich zurück zur Jugendherberge, die nach insgesamt 15 km Fußmarsch erreicht wurde, ohne dass einmal gemeckert wurde.

In der Unterkunft angekommen, wurden erst einmal die Zimmer und natürlich auch die Betten bezogen. Anschließend schmeckte das Abendessen nach diesen Strapazen besonders gut. Nach vielen lustigen, gemeinsamen Spielen kehrte dann gegen Abend tatsächlich Ruhe ein und manche Kinder mussten am nächsten Morgen tatsächlich aus dem Tiefschlaf geweckt werden.

Nach einem ausgiebigen Frühstück mussten die Zimmer wieder geräumt werden, aber nach Hause ging es immer noch nicht. Es folgten wieder einige Herausforderungen an die gesamte Klasse im Rahmen des Sozialtrainings, die aber alle angenommen und bestanden wurden.

Nach einem letzten leckeren Mittagessen in der Jugendherberge machte sich die Klasse schließlich auf zum Bahnhof, um endlich – mittlerweile ein wenig erschöpft – wieder heimzufahren.

Doch leider machte ihnen die Bahn einen Strich durch die Rechnung, indem der geplante Zug leider ersatzlos ausfiel. Nun war guter Rat teuer. Doch da es zum Glück noch nette Menschen gibt, fand sich bald eine Lösung: Ein freundlicher Herr bot sich an, die Klasse bis zur nächsten Bushaltestelle zu begleiten und sorgte dafür, dass alle im richtigen Bus landen. Nachdem auch in Metzingen ein passender Anschluss gefunden wurde, kamen alle Beteiligten – wenn auch mit einer Stunde Verspätung – heil und glücklich wieder in Neckartenzlingen an.

M. Neureuter