botek

Die Firma botek in Riederich produziert und vermarktet Werkzeuge zum Tieflochbohren und Hartmetallwerkzeuge.

Das mittelständische Familienunternehmen hat früh erkannt, dass die Suche nach Fachkräften und deren Aus-und Weiterbildung den Erfolg der Firma mitbegründen.

Im Januar 2013 wurde deshalb ein Kooperationsvertrag mit der Auwiesenschule abgeschlossen, der ein jährliches Projekt im Bereich der Metallverarbeitung beinhaltet.

Der Film „Der Hammer“ berichtet über die Durchführung dieses Projekts.

Botek ermöglichte Schülern mit dem Wahlpflichtfach „Wirtschaft und Informationstechnik“ die Teilnahme an einem Kommunikationsseminar und gab Ihnen schon mehrfach die Gelegenheit, im Rahmen von Tagespraktika die Abläufe im Bereich der Auftragsabwicklung kennenzulernen. Auch Betriebsbesichtigungen wurden durchgeführt und unsere Schüler nutzen diese Gelegenheit gerne, um sich für ein Wochenpraktikum zu bewerben.


Malerwerkstatt Grumann

Die Auwiesenschule hat einen Kooperationsvertrag mit der Maler- und Lackiererinnung Neckar-Fils abgeschlossen. Herr Grumann ist Innungsmitglied und im praktischen Bereich unser direkter Kooperationspartner.

Sein Betrieb in Aichtal ist gut ausgelastet, und trotzdem nimmt sich der Malermeister die Zeit, alle Jahre wieder ein mehrwöchiges Projekt mit den Schülern der Klassenstufe 8 durchzuführen. Er stellt bei einem ersten Besuch in der Auwiesenschule seinen Beruf vor und gibt den Schülern Gelegenheit, einen seiner Auszubildenden zu befragen. Die Schüler sind immer wieder erstaunt, wie vielfältig die Tätigkeiten eines Malers und Lackieres sind und welche Weiterqualifizierungsmöglichkeiten es gibt.

Der praktische Teil beginnt mit der Planung eines Projekts zur Verschönerung von Klassen- oder Gemeinschaftsräumen. Die Durchführung erfolgt einmal wöchentlich in wechselnden Gruppen, damit jeder die Chance bekommt, sich zu erproben.

Herr Grumann investiert nicht nur seine Zeit, er stellt auch alle notwendigen Materialien kostenlos zur Verfügung.

In der Handwerkszeitung wird über sein Engagement lobend berichtet, denn er unterstützt nicht nur die Berufsorientierung in der Schule, sondern macht gleichzeitig Werbung für seinen Berufsstand.


EDEKA – Markt Höschele

Seit Juni 2018 sind Frau und Herr Höschele unsere Bildungspartner.

Sie sind Inhaber der EDEKA-Märkte in Großbettlingen und Rommelsbach.

Der EDEKA-Markt in Großbettlingen feiert dieses Jahr 111-jähriges Bestehen, denn Frau Höscheles Urgroßvater gehörte zu den ersten Einzelhändlern, die sich der EDEKA-Genossenschaft bei deren Gründung anschlossen. Es gibt in ganz Deutschland über 6000 EDEKA-Märkte, die vorwiegend von privaten Inhabern geführt werden. Die Geschäfte zeigen ein einheitliches Erscheinungsbild, unterscheiden sich aber in ihrem auf regionale Produkte ausgerichteten Warensortiment.

Als Höscheles ihre Arbeit erstmalig vor Schülern präsentierten, wurde deutlich, dass sie mit großer Freude Einzelhändler sind. Sie schätzen an ihrer Selbstständigkeit, dass sie gestalten und eigenverantwortlich Entscheidungen treffen können.

Frau und Herr Höschele werden in Zukunft auch an unseren Elternabenden teilnehmen und über die verschiedenen Ausbildungsberufe im Einzelhandel berichten. Sie bieten den Schülern der Auwiesenschule an, ein Praktikum in einem der beiden Märkte zu absolvieren. In Großbettlingen werden zum Beispiel die Berufe Verkäuferin/Verkäufer, Einzelhandelskauffrau/Einzelhandelskaufmann, Frischespezialistin/Frischespezialist und Fleischerin/Fleischer ausgebildet.

Das Angebot, dass eine Ernährungsberaterin in unseren Unterricht kommt, werden wir ebenso gerne nutzen wie die anderen Möglichkeiten, die uns diese Bildungspartnerschaft eröffnet.


Seniorenzentrum „Haus am Schönrain“

Die Bildungspartnerschaft mit dem DRK-Seniorenheim „Haus am Schönrain“ in Neckartenzlingen wurde im April 2018 geschlossen.

Das Seniorenheim bietet 16 betreute Wohnungen an und auch Wohnbereiche für Kurzzeit- und Dauerpflege mit 62 Plätzen.

Das Team der Mitarbeiter besteht aus Altenpfleger/Innen, Gesundheits- und Krankenpfleger /Innen, Pflegehelfer/Innen und hauswirtschaftlichen Helferinnen. Ergänzt wird es durch Auszubildende der Altenpflege, Praktikant/Innen und FSJler/Innen (Freiwilliges Soziales Jahr) und BFDler/Innen (Bundesfreiwilligendienst).

Der Kooperationsvertrag sieht Projekte im Bereich der Pflege vor ebenso wie die Planung und Durchführung von Veranstaltungen, die Teilnahme an individuellen Schülerpraktika und ein Angebot für den Boys‘ Day.

Da das Haus am Schönrain nicht weit vom Schulzentrum entfernt liegt, streben wir eine lebendige Kooperation mit vielen Begegnungsmöglichkeiten zwischen den Senioren und den Auwiesenschülern an.


Das Jugendhaus in Neckartenzlingen

Das Jugendhaus „Die Röhre 54“ liegt nur wenige Gehminuten vom Schulzentrum entfernt. Es hat an fünf Tagen die Woche geöffnet und bietet den Kindern und Jugendlichen zahlreiche Aktivitäten an: Sie können Sport treiben, spielen, die Kreativ-Werkstatt besuchen, sich vom speziellen Freitagsprogramm überraschen lassen oder einfach nur im Café sitzen und reden oder Musik hören.

Dienstag und Mittwoch wird über Mittag (12-14 Uhr) das Schüler-Café geöffnet. Das Jugendhaus-Team ermöglicht damit den Kindern und Jugendlichen, in ruhiger Atmosphäre eine entspannende Mittagspause zu verbringen. Ebenso bietet das Team eine warme und abwechslungsreiche Mahlzeit für einen Euro an.

Einige ältere Werkrealschüler, die sich für die Arbeit mit Jugendlichen interessierten, durften im Jugendhaus ein Praktikum absolvieren und erhielten dadurch einen Einblick in die vielfältigen pädagogischen und organisatorischen Aufgaben, die die Leitung eines Jugendhauses bewältigen muss.

Einen wichtigen Beitrag leistet Frau Müller, die Leiterin der Einrichtung, auch im Bereich der Berufsorientierung in Klasse 7: Eine Schülergruppe nimmt ein Schulhalbjahr lang am Mittwochnachmittag an einer „Kompetenzwerkstatt“ teil, die vom Kreisjugendring entwickelt wurde.

Hierbei werden zunächst die Interessen, Stärken und Ziele der Jugendlichen herausgearbeitet. Kompetenzen wie Eigenverantwortung, Kommunikationsfähigkeit und Flexibilität werden entwickelt. Ziel ist, einen Grundstein für einen erfolgreichen Start in die Berufsfindungsphase zu legen.