Beeindruckende Präsentation eines Berufskraftfahrers

Immer wieder kommen Ausbildungsbotschafter an die Auwiesenschule, um über ihre beruflichen Erfahrungen zu berichten. Dabei wird den Schülern die Gelegenheit geboten, nicht nur nach der Ausbildung zu fragen, sondern zunächst einmal den Weg der Berufsfindung nachzuvollziehen.

In diesem Schuljahr hatten wir Vertreter folgender Berufe zu Besuch:

Eine Kauffrau im Gesundheitswesen, eine Krankenschwester, einen Maler und Lackierer, einen Hotelkaufmann, eine Kauffrau für Büromanagement und eine Verwaltungsfachwirtin.

Alle waren noch Auszubildende, zwei von ihnen ehemalige Auwiesenschüler.

Auch Marko, der uns zuletzt die Ausbildung zum Berufskraftfahrer vorstellte, besuchte die Auwiesenschule bis zum mittleren Bildungsabschluss in Klasse 10.

Diesen hätte er zwar nicht gebraucht, um die Ausbildung zum Berufskraftfahrer machen zu können, aber bei seiner Tätigkeit ist so viel technisches und physikalisches Wissen notwendig, dass die höhere Schulbildung hilfreich ist.

Marko präsentierte uns seinen Werdegang mit vielen Informationen und Bildern. Nach seiner Ausbildung in einer Spedition wechselte er in eine Autokran-Vermietungsfirma. Das Besondere an seinem Besuch war, dass er uns zwei Spezialfahrzeuge vorstellte, mit denen er an verschiedenen Tagen vor die Schule fuhr: Einen Autokran sowie ein Fahrzeug zur Verkehrssicherung. Er berichtete uns, dass er mit dem Kran einen Swimming-Pool über ein Hausdach gehoben hätte. Manchmal würde der Kranwagen auch zu Bergungsarbeiten gerufen. Das Begleitfahrzeug führt zahlreiche Gegenstände zur Absicherung von Unfall-, Pannen- und Baustellen mit.

Marko bot den Schülern an, ihn einen Tag lang bei der Arbeit zu begleiten, um zu erleben, wie vielfältig und spannend seine Tätigkeit sein kann.

Die Abwechslung ist der Vorteil in seinem Beruf. Nach den Nachteilen befragt, gab er zu, dass er private Termine selten einhalten könne, weil er nie vorher wüsste, wann sein Arbeitstag zu Ende ist.