Theaterstück „Am Limit“

Gewaltprävention ist eine der zentralen Säulen der pädagogischen Arbeit an unserer Schule. Dass dies wichtig und sinnvoll ist, wurde deutlich, als am 23. September die Schauspieler*innen des Theaters Q-Rage aus Ludwigsburg bei uns zu Gast waren und zu Beginn der Vorstellung die Schüler*innen nach ihren Gewalterfahrungen fragten: Die Reaktion war nahezu einmütig: Fast alle hatten bereits Erfahrungen mit körperlicher, seelischer oder verbaler Gewalt gemacht.

Mitgebracht hatten die Theatermacher die Produktion „Am Limit“, ein interaktives Theaterstück, das die Themen Zivilcourage und Gewaltprävention zum Inhalt hat und das den Jugendlichen helfen soll, ihr Verhalten in einschlägigen Situationen in der Schule, der U-Bahn, auf der Straße, im Netz oder im häuslichen Umfeld zu reflektieren und eine klare, selbstbewusste Haltung zu entwickeln.

Die Klassen 8 und 9 besuchten das Stück, das – neben zahlreichen anderen Projekten – vom Verein Ein Stern für Lena initiiert wird. Der Verein engagiert sich vielfältig für das Thema Gewaltprävention.

„Am Limit“ bietet keinen erhobenen Zeigefinger sondern vielmehr Raum für Interaktion: Zwischen den einzelnen Spielsequenzen, die alle einen direkten Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen haben, gibt es immer wieder Gelegenheit für die Schüler*innen sich zum zuvor Gesehnene zu äußern und mit den Darstellern auszutauschen.

Eine Nachbereitung des Stückes im Umfang von zwei Schulstunden ergänzt dieses tolle Angebot aus dem Bereich der Gewaltprävention.

Neben dem Theater Q-Rage und dem Verein Ein Stern für Lena gilt unser besonderer Dank wieder einmal der Bildungsstiftung der Kreissparkasse, die die Finanzierung dieses Projektes übernommen hat.

C. Kittel